Über mich
Ich bin Marion Schumann, die Erfinderin von Ent-Decke.
Hier schreibe ich etwas über mich und meine Motivation, etwas zu machen, was es in dieser Form noch nicht gibt.  

Meine Idee hat sich über viele Jahre hinweg entwickelt.  
 
Ich habe 27 Jahre in Konzernen gearbeitet. Mich hat immer beschäftigt, was ich da eigentlich genau soll und wofür es gut ist. Gern hätte ich während meiner Zeit mehr verändert, aber der Raum dafür war nicht besonders groß, um etwas Entscheidendes zu erreichen.
 
Mein Mann ist seit vielen Jahren selbstständiger Unternehmer eines kleinen Betriebes, und die Unterschiede zwischen einem angestellten Konzernmanager und einem für alles verantwortlichen Inhaber könnten größer nicht sein. 
 
Der Konzern ist vergleichbar mit einem Spiel, das viele Regeln hat. Spielt man mit, weil man die Regeln verstanden hat und gleichzeitig vermeidet, zu viele Fragen zu stellen, ist alles scheinbar gut. Ich kenne das Spiel in- und auswendig, kann es in Europa, Afrika, Asien und Latein Amerika spielen. Es ist mir jedoch nie geglückt, keine Fragen zu stellen.
 
In den vergangenen Jahren habe ich vieles ganz im Sinne der Spielregeln unterstützt und die Welt außerhalb des Spieles ausgeblendet.  Ganz besonders zum Vorschein kommt das "Kleingedruckte" der Spielregeln, falls die Gewinne nicht erwartungsgemäß jährlich um einen bestimmten Prozentsatz steigen. Dann wird es ungemütlich für die fleißigen Mitarbeiter und neben anderen Aktivitäten werden Standorte gewechselt. 
 
Mir stellen sich dann wieder diese Fragen: Muss das eigentlich so sein, und was genau haben wir davon? Wo führt es langfristig hin, und was wäre, wenn das alle Unternehmer so machen?
 
Zum Beispiel könnte ich Ent-Decke auch aus einem anderen Land betreiben, dort, wo meine Lebenshaltungskosten viel günstiger sind, die Steuern viel niedriger, die Vorschriften weniger, der Webdesigner billiger, das Rechenzentrum und meine Mitarbeiter ebenfalls, und natürlich würde ich deutsche Preise verlangen, ganz nach den bekannten Spielregeln. 
 
Will ich das? Nein, das möchte ich nicht, weil ich mich genau hier für die besonderen Menschen und Unternehmen interessiere und der persönliche Kontakt nicht ersetzbar ist. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind eng verbunden mit dem Land* und den Leuten, die hier leben, und das nicht nur, weil sie keine andere Wahl haben.
Ich finde vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen wichtig, auch Freunde und Familie, Kultur und Werte spielen eine Rolle. Mir geht es zudem um den Versuch, in diesem Land* etwas für uns alle zu verbessern.

Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmer können sich nicht einfach aus dem Staub machen und wollen es auch nicht. Ich genauso wenig, denn ich bin der Überzeugung, dass in unserem Land* tolle Menschen leben mit großem Potenzial, das ich gern für uns Ent-Decken möchte. Sie werden überrascht sein, was es so alles gibt, von dem Sie noch nichts gehört haben. 
 
Die Erkenntnis kam übrigens nicht über Nacht. Mir ging es so wie vielen anderen, ich hatte den Verdacht, das Paradies sei ganz woanders. Ich bin viel gereist (bis zu sechs Monate im Jahr), habe mir einige dieser märchenhaften Orte genau angesehen und bin zu der Einsicht gekommen, das es auch im Paradies Unannehmlichkeiten gibt.

Ich dachte wirklich einmal, ich ziehe einfach in den Urwald, wenn es hier nicht mehr so schön ist, lebe von dem was wächst, und genieße den Tag. Leider sind diese Plätze ausgesprochen selten zu finden, und wenn sie da sind, kommt wieder eine dieser Fragen: Wie lange denn noch?
 
Ich habe etwas weit ausgeholt, um zu sagen, dass es für uns langfristig gut ist, unsere Aufmerksamkeit auf die inhabergeführten kleinen und mittelständischen Unternehmen zu lenken, die mit unserem Land* oder einer Region verbunden sind und über das Kapital hinausgehende Werte vertreten, einfach weil sie ein persönliches Interesse an ihnen haben.
 
PS:
Ich kaufe gern ein auf Märkten und in kleinen Läden, ich halte ein inhabergeführtes Geschäft in einem großen Einkaufszentrum für etwas Besonderes (weil es nur noch sehr wenige davon gibt), wenn was kaputtgeht, rufe ich die Handwerker an, die ich schon lange kenne, kaufe meine Sachen zum Anziehen fast immer im selben Laden, Schuhe auch, trinke gern Kaffee mit den Inhabern, kaufe eher weniger mit besserer Qualität und wünsche mir, dass Ent-Decke Ihnen die Tür öffnet zur Welt der inhabergeführten kleinen und mittelständischen Unternehmen.

* Das gilt nicht nur für Deutschland. In jedem anderen Land gibt es ebenfalls diese Menschen und Unternehmen, es geht um das Ent-Decke-Konzept.
Achtung!
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